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Global Monitoring: Die Woche

Ein Flugzeugabsturz in Kolumbien, Massenschießereien in den USA, ein schweres Erdbeben auf Indonesien, dutzende Verletzte in Nigeria. Es kann schwer fallen einen Überblick über alle Ereignisse zu behalten. Mit dem A3M Global Monitoring und dem Destination Manager bleiben Reisende informiert. Im A3M Wochenrückblick sind ausgewählte Geschehnisse aus einer Fülle von Ereignissen der letzten Woche zusammengefasst und kontextualisiert. Es folgt eine Auswahl an Ereignissen aus dem A3M Global Monitoring.

Kolumbien: Tödlicher Absturz eines Kleinflugzeugs in Medellin 

Am Montag kamen sechs Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder einer zweimotorigen Maschine des Flugzeugbauers Piper auf dem Weg von Medellin nach Pizarro ums Leben, nachdem ihr Flugzeug in das Wohngebiet Belen Rosales in Medellin abgestürzt war. Der Flug wurde durch die Fluggesellschaft San Germán durchgeführt, und Berichten zufolge war einer der Todesopfer der Manager der Fluggesellschaft. Mindestens sieben Gebäude wurden durch den Absturz vollständig zerstört, sechs weitere Häuser wurden zum Teil schwer beschädigt. Am Boden soll es den Berichten zufolge jedoch keine Opfer gegeben haben. Nach dem Absturz wurde das Gebiet weiträumig abgesperrt und evakuiert, da durch den Absturz ein Brand ausbrach, der von einem Großaufgebot der Feuerwehr gelöscht wurde. Die genaue Absturzursache ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen. Wie Medien berichteten, soll das Flugzeug während des Startvorgangs vom Flughafen Olaya Herrera einen Motorschaden erlitten haben und versuchte, zum Flughafen zurückzukehren, bevor es abstürzte.  

USA: Massenschießereien in Virginia und Colorado 

Am Dienstag erschoss ein Manager einer Walmartfiliale in Chesapeake, Virginia, sechs seiner Kollegen, bevor er sich selbst tötete. Sechs weitere Personen wurden hierbei ebenfalls verletzt. Das Motiv für den Amoklauf ist noch nicht bekannt, die Polizei geht jedoch davon aus, dass der Manager als Einzeltäter handelte. Der Angriff in Chesapeake folgt auf eine weitere Attacke am vergangenen Wochenende im Club Q, einem LGBTQ-Nachtclub, in Colorado Springs, bei der fünf Menschen getötet und mehr als ein Dutzend verletzt wurden. Gäste überwältigten den Täter, welcher sich vor einer Anklage wegen Mord und Hassverbrechen in mehreren Fällen verantworten muss. Der Täter konnte im Vorfeld der Tat trotz mehrerer Gewaltandrohungen, unter anderem seine Familie zu attackieren, immer noch legal eine Waffe erwerben. Dieser Umstand sorgte nach der Tat in der Öffentlichkeit wie so oft nach Schusswaffenangriffen in den USA für Entrüstung. Im Jahr 2022 gab es bisher mehr als 600 Massenschießereien.  

Indonesien: Schweres Erdbeben und Unwetter treffen die Insel Java 

Am Montag erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,6 auf der Richterskala die indonesische Insel Java in der Nähe der Stadt Cianjur. Auf das Hauptbeben folgten bis Mittwoch über 170 weiter Erdstöße unterschiedlicher Stärke. Infolge des Bebens kam es zu Erdrutschen, dem Einsturz von Gebäuden und umfangreichen Schäden an der Infrastruktur. Hunderte Menschen wurden nach dem Erdbeben zunächst vermisst und über 1.000 Menschen wurden verletzt. Die Zahl der Todesopfer wurde von offiziellen Stellen mit 270 Personen angegeben. Infolge des Bebens kam es zu Stromausfällen und Evakuierungen beschädigter Gebäude. Die Auswirkungen des Erdbebens wurden durch starke Niederschläge und Überschwemmungen in der Region in den Tagen nach dem ersten Beben weiter verschlimmert. Ganze Ortschaften wurden durch Erdrutsche verschüttet oder waren aufgrund zerstörter Straßen von der Außenwelt abgeschnitten und mussten mit Hubschraubern mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten versorgt werden mussten. 

Nigeria: Dutzende Tote bei schweren Verkehrsunfällen

In der vergangenen Woche ereigneten sich in Nigeria mehrere tödliche Verkehrsunfälle. Am Dienstag kam es in der Nähe von Awawa im Federal Capital Territory zur Kollision eines Reisebusses mit einem LKW, wobei mindestens 17 Passagiere des Busses starben. Am gleichen Tag ereignete sich in der Nähe der Stadt Jakana im Bundesstaat Borno eine weitere Tragödie. Hierbei waren zwei Reisebusse und ein Auto beteiligt. Unfallursache war Augenzeugen zufolge ein geplatzter Reifen an einem der Busse, wodurch der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und mit einem weiteren Bus zusammenstieß. Durch die Kollision brach ein Brand aus, durch den mindestens 37 Menschen getötet wurden. Somit kamen an einem einzigen Tag über 50 Menschen bei Busunfällen in Nigeria ums Leben. In Nigeria kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Im Jahresdurchschnitt sterben hierbei rund 40469 Personen, während die Zahl der Unfalltoten in Deutschland pro Jahr bei 3046 Verkehrsteilnehmern liegt.

Weitere Wochenrückblicke finden Sie auf unserem A3M Global Monitoring Blog.

Author

Philipp Knoll