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Krise in Osteuropa: Putins Werk und Lukaschenkos Beitrag

Immer schriller werdende Rhetorik, Tausende von verzweifelten Menschen, die bei winterlichen Bedingungen ohne Schutz sind, und mehrere Tote inmitten eines eskalierenden geopolitischen Konflikts an der belarussisch-polnischen Grenze. So sieht es aus wenn der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko seine Drohung wahrmacht als Vergeltung für EU Sanktionen die „Europäische Union mit Migranten zu überschwemmen.“ Da es darum geht, die EU zu schwächen, ist der russische Präsident Putin natürlich allzu gerne bereit, dem Regime in Minsk mit rhetorischer Unterstützung, logistischer Hilfe und militärischen Machtdemonstrationen zur Seite zu stehen. Doch möglicherweise hat der Kreml ein höheres Ziel vor Augen, als lediglich die EU in Verlegenheit zu bringen. Während sich die internationale mediale Aufmerksamkeit auf die Grenze zwischen Polen und Belarus gerichtet ist, mehren sich die Anzeichen, dass Russland einen Krieg in der Ukraine beginnen könnte.