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Hurrikan Ida: Global Monitoring hält dem Sturm stand

Auf dem Höhepunkt der diesjährigen Hurrikan-Saison durchkreuzte Tropensturm Ida die Karibik und traf am 30. August mit voller Wucht auf die US-Golfküste. Mit dem Global Monitoring sind A3M-Kunden jedoch stets bestens vorbereitet.

In der Zeit zwischen 1. Juni und 30. November herrscht im Global Monitoring bei A3M jedes Jahr Hochbetrieb: In Nord- und Mittelamerika ist Hurricane Season, mit Tropenstürmen unterschiedlichster Stärke ist im Wochentakt zu rechnen. Ende August erreichte Ida die Vereinigten Staaten und traf – auf den Tag genau 16 Jahre nach dem verheerenden Hurrikan Katrina – mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h auf die Küste von Louisiana. Auf seinem Weg hatte der Tropensturm, der mittlerweile zu einem Hurrikan der Kategorie 4 hochgestuft worden war, bereits in Venezuela, Kolumbien, Jamaika und Kuba große Schäden angerichtet. Über Land verlor Ida an Kraft, löste im Nordosten der USA jedoch weitere schwere Unwetter aus.

A3M-Kunden werden mithilfe des Global Monitorings rechtzeitig vor Stürmen wie Hurrikan Ida gewarnt. Die im System verarbeiteten Daten liefert das National Hurricane Center (NHC), eine Unterabteilung des US-amerikanischen NOAA. Im Global Monitoring werden diese dann als Agentenereignis abgebildet, das mehrmals am Tag automatisch Route und Windgeschwindigkeiten anpasst. Der fachkundige Blick unserer Travel Security Analysts ist trotz des hohen Grades an Automatisierung unverzichtbar: Mögliche Fehler in der Technik werden rechtzeitig erkannt, ungenaue Einfärbungen korrigiert. Durch einzelne Unwetter-Events, die manuell erstellt und gepflegt werden, informiert das Global Monitoring außerdem auch Kunden in Gegenden, die nicht direkt auf dem Weg des Sturms liegen, durch seine Ausläufer aber trotzdem in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. So wurde auch Hurrikan Ida aufmerksam verfolgt. Per App und E-Mail informierte A3M in mehreren Updates pro Tag über Gefahren vor Ort, aber z.B. auch über Flugausfälle, Einschränkungen im Amtrak-Zugverkehr und umfassende Stromausfälle. Erst am 3. September konnten auch die Bewohner an der US-amerikanischen Ostküste wieder aufatmen.

Ida war der fünftgrößte Tropensturm, der jemals die Küste der USA getroffen hat, und dürfte die US-Regierung einer Schätzung des Haushaltsamtes zufolge mindestens zehn Milliarden US-Dollar kosten. Insgesamt resultierten die direkten oder indirekten Folgen des Sturms im Tod von fast 100 Menschen. Durch die Überschwemmungen im Nordosten der Vereinigten Staaten kamen allein im Bundesstaat New Jersey bis zu 27 Menschen ums Leben. Zahlreiche Opfer ertranken in ihren Autos, auf der Flucht vor der Sturmgefahr. In Krisenzeiten ist es wichtig, der Bevölkerung lebensrettende Informationen rechtzeitig zukommen zu lassen. Das Warnsystem muss effizient, fehlerfrei und schnell funktionieren. Das Global Monitoring von A3M leistet seinen Beitrag, um Kunden sicher durch den Sturm zu bringen.

Author

Thorsten Muth