Blogbeiträge

Die vergangene Woche war geprägt von Eindrücken, die von den verheerenden Tornados in Kentucky hinterlassen wurden. Die Anzahl der Todesopfer stieg während der Woche auf 90.

Explosion in Cap-Haitien

Das krisengeschüttelte Haiti kommt auch weiterhin nicht zur Ruhe. Am Dienstag kam es in der Stadt Cap-Haitien im Departement Nord der Insel zu einer gewaltigen Explosion, als sich der in einem Tanklaster transportierte Treibstoff nach einem Unfall entzündete. Dabei starben mehr als 62 Personen und Dutzende wurden teils schwer verletzt. Auch etwa 40 Häuser in der Gegend des Unfalls wurden in Brand gesetzt. Angelockt von der Hoffnung auf etwas Benzin kam es nach dem Unfall zu einem Menschenauflauf was zur hohen Opferzahl der Explosion beitrug. Treibstoff ist in der von großen Versorgungsschwierigkeiten geplagten Karibikinsel ein wertvolles Gut, da viele Menschen in Haiti auf private Stromgeneratoren angewiesen sind. 

Terroranschlag in Kolumbien

Am Dienstag wurden bei einer Bombenexplosion auf dem internationalen Flughafen Camilo Daza in Cucuta mehrere Polizisten getötet. Zuvor gab es eine Explosion auf der Start- und Landebahn, wobei der mutmaßliche Angreifer getötet wurde. Alle Flüge auf dem Flughafen wurden ausgesetzt. Der Verteidigungsminister sprach von einem „terroristischen“ Akt kolumbianischer ELN-Rebellen mit Sitz in Venezuela. Die ELN lehnt den 2016 ausgehandelten Friedensvertrag zwischen FARC under kolumbianischen Regierung ab. Seit Beginn des Jahres ist es in der an Venezuela grenzenden Region zu mindestens fünf Angriffen gekommen, darunter auch auf den kolumbianischen Präsidenten. 

Seebeben in Indoesien

Am Dienstag ereignete sich vor der Küste von Nusa Tenggara Timur in Indonesien ein Küstenbeben der Stärke 7,4. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, von Todesopfern wurde nicht berichtet. Mehr als 300 Gebäude wurden beschädigt, etwa 800 Personen wurden obdachlos. Es wurde ein Tsunamialarm ausgelöst, der einige Stunden nach dem Beben wieder aufgehoben werden konnte.

Supertaifun zieht über die Philippinen

Am Donnerstag (16.12.) verließen zehntausende Menschen ihre Häuser, um sich vor Super Taifun Rai in Sicherheit zu bringen. Unter den Evakuierten in der beliebten Touristenregion befanden sich auch einheimische Reisende. Letzten Berichten zufolge kamen zahlreiche Personen durch den Sturm ums Leben und mehrere wurden verletzt. Es wurden weitreichende Schäden an Gebäuden gemeldet. Rai ist mit 195 km/h der stärkste Sturm, der dieses Jahr auf die Philippinen traf. Es wird befürchtet, dass Taifune durch den Klimawandel immer heftiger und zugleich unberechenbarer werden.

Dutzende Tote bei Hochhausbrand in Japan

Bei einem Hochhausbrand in Osaka kamen 24 Personen ums Leben. In dem Gebäude war eine psychiatrische Klinik untergebracht. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen. Zeugenberichten zufolge war eine Person beobachtet worden, die mit einer Papiertüte, in der sich eine Flüssigkeit befunden haben soll, die Klinik betreten hatte. 2019 waren bei einem Brandanschlag auf ein Animationsstudio in Kyoto 36 Personen ums Leben gekommen.

Ausblick

In der kommenden Woche finden Feierlichkeiten anlässlich der Weihnachtsfeiertage in weiten Teilen der Welt statt. Behörden warnen während dieser Zeit vor einem erhöhten Risiko von Anschlägen und kriminellen Aktivitäten.

In Libyen soll ein neuer Präsident gewählt werden, allerdings gibt es kritische Stimmen, die bezweifeln, ob die Wahl durchgeführt werden kann. Die Kritiker sorgen sich um noch zu großes Misstrauen zwischen dem Westen und dem Osten des Landes. Ein erneuter Ausbruch von Gewalt wird befürchtet.

Comment (1)

  1. Global Monitoring: Die Woche - A3M Global Monitoring
    2021-12-24

    […] Taifun Rai, der mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 km/h auf die Philippinen traf, berichteten (siehe hier), zeigte sich doch erst an diesem Wochenende, wie verheerend dieser Sturm ausfiel. Die Opferzahlen […]

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